Aufklärung als Schlüssel zum Erfolg

Die hohe Impfquote bei SPAR ist auch der offenen Information geschuldet. 


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  • ProblemlöserInnen

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4 Minuten

AutorIn: Connie Wagenhofer

Eine Frau lässt sich impfen i
WKÖ

Mit einer großen, internen Informationsoffensive und perfekter Organisation hat die Supermarkt-Kette SPAR den Erfolg ihrer Impfaktion sichergestellt.

Die große interne Informationsoffensive bei der Supermarkt-Kette SPAR hat sich gelohnt: Durch Aufklärung über die betriebliche Impfung und ihre Relevanz war die Impfbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr hoch. Die Impfquote betrug je nach Region bis zu 70 % – auf freiwilliger Basis, versteht sich.
 
„Die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden ist uns ein großes Anliegen“, sagt SPAR-Vorstandsvorsitzender Fritz Poppmeier, „die beispiellose Impfaktion hat uns einen großen Schritt hin zur Normalität gebracht und lässt uns alle sicherer arbeiten und einkaufen.“ 

Eigene Impf-Teams in allen SPAR-Zweigniederlassungen

SPAR hat sechs Zweigniederlassungen in Österreich, die für die Organisation von Märkten in den jeweiligen Regionen verantwortlich sind. Eigene Impf-Teams in diesen SPAR-Zentralen haben in Zusammenarbeit mit den regionalen Gesundheitsbehörden und -dienstleistern wie dem Roten Kreuz oder dem Samariterbund eigene Impfkonzepte für die rund 50.000 Mitarbeitenden von SPAR in Österreich erarbeitet. 

Je nach Region waren diese Konzepte unterschiedlich, von der Nutzung öffentlicher Impfstraßen über eigene SPAR-Impfstraßen bis zu einem Impf-Bus, der in entlegeneren Bezirken zum Einsatz kam. „Durch die regionale Diversifizierung konnte SPAR eine unkomplizierte und Mitarbeiter-freundliche Impfmöglichkeit in ganz Österreich anbieten“, sagt Lukas Wiesmüller, bei SPAR Leiter Nachhaltigkeit, Konzern-PR und Information, der bereits vollständig geimpft ist. „Ich bin persönlich überzeugt von der Impfung als sinnvollstem Schutz gegen eine bedrohliche und hochinfektiöse Krankheit“, sagt Wiesmüller, „und gleichzeitig dankbar für das Angebot der betrieblichen Impfung, die durch SPAR möglich gemacht wurde.“

Alle 30 Sekunden eine Impfung

In der Region Niederösterreich, Wien und dem nördlichen Burgenland wurde insgesamt 13.297 Dosen des Impfstoffs von Biontech Pfizer im Rahmen der betrieblichen SPAR-Impfaktion verimpft. Möglich war das durch das professionelle Gesundheitsteam von SPAR und ein eingespieltes Ärzteteam. „Während der Impftage ist es gelungen, alle dreißig Sekunden eine Spritze zu setzen“, sagt Alois Huber, Geschäftsführer der SPAR-Zentrale in St. Pölten mit Dank für die Teams, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich entschieden haben, sich impfen zu lassen. „Damit tragen sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in unserem Betrieb als auch in der Gesellschaft bei“, sagt Huber.

„Nur eine vollständige Impfung schützt vor dem Virus“

Bereits zuvor holten sich 2.600 Salzburger Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter von SPAR und von zwei Tochtergesellschaften, dem Sportartikler HERVIS und dem Shopping-Center-Spezialisten SES, die Impfung an vier eigens eingerichteten Impf-Standorten. Der Salzburger Gesundheitslandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl lobte die Aktion: „Durch die Impfaktion bei SPAR in Salzburg sind wir dem gemeinsamen Ziel, möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen, einen großen Schritt nähergekommen. Nur eine vollständige Impfung schützt vor dem Virus.“

Stolz auf die Möglichkeit zur freiwilligen Impfung

Bei SPAR Kärnten und Osttirol haben rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das kostenlose Angebot angenommen und sind nunmehr vollständig gegen Covid-19 geimpft. „Unsere Mitarbeitenden stehen seit Beginn der Pandemie an vorderster Front und nicht alle kamen bis dato über öffentliche Impfstraßen der Länder Kärnten und Tirol zum Zug“, sagt Paul Bacher, SPAR-Geschäftsführer für Kärnten und Osttirol, „wir sind als größter österreichischer privater Arbeitgeber daher sehr froh und stolz, dass wir unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit zur freiwilligen Impfung bieten konnten.“