Über 800.000 Menschen in Betrieben geimpft

Schutz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und vor weiteren Lockdowns.


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2 Minuten

AutorIn: Peter Draxler

Covid-19-Impfung i
Envato

Mit ihren Impfprogrammen unterstützen die österreichischen Betriebe den Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus.

Durch die grassierende Delta-Variante des Coronavirus rückt ein Thema aktuell stark in den Fokus: Die Schutzimpfungen. Über 5,2 Millionen Menschen in Österreich haben mittlerweile mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten, mehr als vier Millionen verfügen über einen vollständigen Impfschutz. Mittlerweile stehen genug Impfstoffe für Impfwillige zur Verfügung.  . Und das, obwohl so gut wie alle Expertinnen und Experten warnen, dass nur eine möglichst hohe Durchimpfungsrate einen wirksamen Schutz gegen das drastische Ansteigen der Infektionszahlen und damit gegen weitere Lockdowns darstellt.

Niederschwellige Impfangebote sind nicht nur für die Bundesregierung ein probates Mittel, um die Impfrate zu steigern. Auch eine große Zahl heimischer Betriebe hat erkannt, dass der direkte Zugang zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier zum Erfolg führen kann. Im Rahmen des Betrieblichen Impfens, einer Aktion der Wirtschaftskammer Österreich gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium, konnten die heimischen Unternehmen bereits über 800.000 ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer Schutzimpfung gegen das Coronavirus verhelfen.

PORR: Über 80 % Impfrate

Wie es funktionieren kann, zeigt etwa die PORR AG vor: Als eines der ersten Großunternehmen in Österreich hat der Baukonzern mit Sitz in Wien seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich durchgeimpft. „Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter stehen für uns an erster Stelle“, sagt PORR-CEO Karl-Heinz Strauss. Über 80 % der Angestellten und mehr als 90 % des gewerblichen Personals – insgesamt 8.200 Personen – wurden mittlerweile mit den Impfstoffen von BioNTech-Pfizer sowie Johnson & Johnson immunisiert. 

Bereits im November 2020 hat man bei PORR Logistik und Infrastruktur für Antigen-Tests ausgebaut und bis zu 6.000 Testungen pro Woche vorgenommen. „Seit Februar 2021 wurden wir technologisch stark durch die Stabstelle „Krisenmanagement und Sicherheitsvorsorge“ in der WKÖ unterstützt. Bis dato haben wir mehr als 140.000 Antigen-Tests und 60.000 Selbsttests durchgeführt“, erklärt Strauss. „Die Umstellung vom Testen auf das Impfen ist uns dadurch besonders schnell gelungen.“ Durch die Aufnahme in die offizielle Impfstrategie des Bundes konnte in Abstimmung mit dem COVID-19 Krisenstab des Gesundheitsministeriums ein einheitliches Vorgehen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Niederlassungen erreichen.