NIS2 bringt neue Cyberpflichten für Unternehmen. Mit unserem Quiz prüfst du in wenigen Minuten, ob du Betroffenheit, Pflichten und Meldefristen richtig einordnest.
Das Wichtigste in Kürze:
- NIS2 bringt neue Cybersicherheits-Pflichten für bestimmte Unternehmen und Einrichtungen.
- In Österreich werden die EU-Vorgaben durch das NISG 2026 umgesetzt.
- Ob dein Unternehmen betroffen ist, hängt vor allem von Branche, Größe und Tätigkeit ab.
- Auch Geschäftsleitung, Lieferkette, Registrierung und Meldepflichten spielen eine wichtige Rolle.
- Das Quiz hilft dir, die wichtigsten Punkte schnell einzuordnen – ersetzt aber keine individuelle Prüfung.
Cyberangriffe sind längst kein Randthema mehr. Sie können Betriebe ausbremsen, Kund:innen verunsichern und hohe Kosten verursachen. Mit NIS2 und dem österreichischen NISG 2026 rückt Cybersicherheit für viele Unternehmen noch stärker in den Fokus.
Aber was heißt das konkret für deinen Betrieb? Genau hier setzt unser Quiz an: In 13 Fragen kannst du testen, ob du die wichtigsten Begriffe, Pflichten und Fristen schon kennst.
Das große MARI€-Quiz zu NIS2
Warum? Weil NIS2 viele Detailfragen aufwirft. Und weil die erste Hürde oft nicht die Umsetzung ist, sondern die Einordnung: Betrifft mich das überhaupt?
Das Quiz soll keine Rechtsberatung ersetzen. Es hilft dir aber, die wichtigsten Themen zu sortieren und typische Missverständnisse zu vermeiden. Leg am besten gleich los!
Servicetipp: NIS 2 und zum NISG 2026
- JETZT NEU: Alle wichtigen Fragen zum NISG 2026 – und die Antworten darauf findest du in den NISG 2026-FAQ von WKÖ und BMI.
- Alle Infos zum Thema NIS 2 auf einen Blick findest du online unter wko.at/nis.
- Der WKO Online Ratgeber "NISG 2026 und NIS-2" bietet eine Ersteinschätzung, ob dein Unternehmen von den Regelungen erfasst ist und was konkret zu tun ist.
Worum geht’s bei NIS2 und NISG 2026?
NIS2 ist eine EU-Richtlinie für mehr Sicherheit von Netz- und Informationssystemen. In Österreich soll sie durch das NISG 2026 umgesetzt werden. Die FAQ der WKÖ behandelt dazu zentrale Fragen: etwa zur Betroffenheit, zu Sektoren, Größenberechnung, Konzernlogik, Geschäftsleitung, Registrierung, Risikomanagementmaßnahmen, Lieferkette, Nachweisen und Meldepflichten.
Was heißt das konkret? Unternehmen müssen prüfen, ob sie unter das Gesetz fallen. Entscheidend sind vor allem drei Fragen:
- Ist mein Unternehmen in einem erfassten Sektor tätig?
- Erreiche ich die relevante Unternehmensgröße?
- Gibt es Sonderregeln, etwa durch Konzernstruktur, digitale Dienste oder Lieferketten?
Was du jetzt noch tun kannst:
- Betroffenheit prüfen: Branche, Tätigkeiten, Unternehmensgröße und Konzernstruktur ansehen.
- IT-Risiken erfassen: Welche Systeme, Daten und Prozesse sind kritisch?
- Verantwortlichkeiten klären: Wer entscheidet, wer dokumentiert, wer meldet?
- Lieferkette prüfen: Welche Dienstleister:innen sind für IT, Cloud, Daten oder Betriebssicherheit wichtig?
- Notfallplan vorbereiten: Was passiert bei einem Cybervorfall – und wer macht was?
- Schulungen einplanen: Mitarbeiter:innen sind ein zentraler Teil der Cyberabwehr.
- Dokumentation aufbauen: Maßnahmen, Zuständigkeiten und Nachweise sauber festhalten.