So meisterst du eine Liquiditäts­krise

Tipps und Tricks vom Experten.


Wer diesen Beitrag lesen sollte:

  • WirtschaftseinsteigerInnen
  • KleinunternehmerInnen

Lesedauer:

2 Minuten

AutorIn: Peter Draxler

Mann und Frau besprechen Finanzangelegenheiten i
AdobeStock

Eine Videoserie der WKO liefert EPU und KMU kompaktes Wissen und praktische Tipps zur Unternehmenssicherung. In Folge 1 dreht sich alles um das Meistern einer Liquiditätskrise.

Mit dem Auslaufen der Corona-Hilfen rückt für viele EPU und KMU das Thema Unternehmenssicherung wieder in den Vordergrund. Aber wie erkennst du als hart arbeitende Unternehmerin oder hart arbeitender Unternehmer, dass dein Betrieb langsam in einen Liquiditätsengpass hineingerät?

Gibt es da klassische Warnsignale? Oder reicht es, sich sozusagen auf seinen "Instinkt" zu verlassen?

Die Antwort auf diese und weitere Fragen liefert Wolfgang Teuchner von der Wirtschaftskammer Tirol in diesem Video aus der vierteiligen Serie mit Tipps zur Unternehmenssicherung für Ein-Personen-Unternehmen sowie für kleine und mittlere Unternehmen.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Um gar nicht erst in Liquiditätsprobleme zu rutschen, ist eines wichtig: Kenne deine Zahlen! Hier kann dir dieser Liquiditätsplaner helfen.

  • Sorge für eine rasche Rechnungslegung und mahne offene Forderungen höflich, aber bestimmt ein und vereinbare bei längerfristigen Projekten Teilzahlungen.

  • Informiere dich über Fördermaßnahmen für dein Unternehmen.

  • Nimm Kontakt mit deiner Bank, dem Finanzamt und der Sozialversicherung auf, um mögliche Stundungen bzw. Herabsetzungen der Beiträge zu besprechen.

  • Überlege, welche Reserven du auflösen kannst. Das können etwa nicht benötigte Fahrzeuge oder Maschinen sein, die du nach dem Verkauf leasen kannst. Oder Mietflächen, die du verkleinerst oder aufgibst.